Evangelische Kindertageseinrichtung

„Emmaus“

Karl Friedrich Str. 67b

44795 Bochum

Telefon: 0234/ 471522

Fax: 0234/

E-Mail:

 

 

 Träger der Einrichtung:

Evangelischer Kirchenkreis Bochum

Kindergartengemeinschaft

Westring 26 a 

44787 Bochum

 

 

1 : Das Leitbild der Evangelischen Kindergartengemeinschaft

 

2:  Das Leitbild der Ev. Emmaus-Tageseinrichtung

 

Zu 1:  Wir sind Evangelische Kindertageseinrichtungen -  und das aus gutem Grund:

 

Das Leitbild veranschaulicht Mitarbeitenden, Eltern, Kooperationspartnern und der Öffentlichkeit die Ziele und Werte der Kindertageseinrichtungen des Kirchenkreises Bochum. Es beschreibt, welche Grundsätze und Wertvorstellungen das pädagogische Handeln in unseren Kindertageseinrichtungen bestimmen.

 

Wir nehmen den diakonischen und verkündigenden Auftrag der Kirche wahr.

Die im Grundgesetz verankerten humanistischen Werte im Zusammenleben aller Menschen werden respektiert. 

 

Wir vermitteln den Kindern die Liebe Gottes ganzheitlich. 

Die kirchliche Grundlage für die Trägerschaft ist verankert in der Kirchenordnung der Evangelischen Kirche von Westfalen und der staatliche Auftrag der Einrichtungen ist formuliert im Kinderbildungsgesetzt (KiBiz) des Landes NRW. Unsere evangelischen Kindertageseinrichtungen nehmen die in der UN Kinderrechtskonvention formulierten Kinderrechte ernst. (http://www.unicef.de/fileadmin/content_media/Aktionen/Kinderrechte18/UN-Kinderrechtskonvention.pdf) 

 

 

Ziele

 

• Das Selbstverständnis, der religionspädagogische Auftrag, die Handlungsfelder und die Wertvorstellungen, die unseren Leistungen zugrunde liegen, sind schriftlich dargelegt.

 

• Das Leitbild bestimmt das Verhalten und Handeln der Leitungskräfte und der Mitarbeitenden.

 

• Die Konzeption und das Qualitätsmanagementhandbuch basieren auf den Inhalten des Leitbildes.

• Träger und Leitung sind verantwortlich für die Entwicklung und Umsetzung des Leitbildes in der Alltagspraxis und üben eine Vorbildfunktion für die Mitarbeitenden aus.

 

 

Qualitätskriterien

 

  Christliches Menschenbild

 

Das Handeln des Trägers und der Mitarbeitenden orientiert sich am christlichen Menschenbild mit seinen Facetten des Angenommen- und Angewiesenseins, des Gelingens und Scheiterns, und dem Respekt vor der Würde des Einzelnen.

 

  Das Kind und seine Familie

 

Im Mittelpunkt steht das Kind: In unseren Kindertageseinrichtungen wird jedes Kind und seine Familie als Geschöpf Gottes respektiert und geachtet. Hier erlebt es, dass Gott uns Menschen annimmt – unabhängig von unserer sozialen, kulturellen und religiösen Herkunft – und uns beschenkt mit allen Gaben und Begabungen, die wir zur Entfaltung und Gestaltung unseres Lebens benötigen.

 

  Recht auf Religion

 

Kinder haben ein Recht auf Religion. Wir begleiten Kinder in ihrer religiösen Entwicklung, eröffnen ihnen den Zugang zu Inhalten und Ausdrucksformen des christlichen Glaubens und ermöglichen den Kindern sinnstiftende Deutungen ihrer selbst und ihrer Umwelt. Wir verstehen uns im Sinne eines offenen Angebots als Orte evangelischer Bildung.

 

  Offenheit, Respekt und Achtung

 

Träger und Mitarbeitende begegnen Kindern und Eltern auch anderer Religionen mit Offenheit, Respekt und Achtung. Wir bieten die Möglichkeit, gemeinsam über Glaubensfragen zu sprechen.

 

 

  Wertschätzung und Anerkennung

 

Die Mitarbeitenden bringen den Kindern und Eltern sowie Kooperationspartnern Wertschätzung und Anerkennung entgegen. Ihr Umgang ist durch Freundlichkeit und persönliche Ansprache geprägt.

 

  Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung

 

Unsere Kindertageseinrichtungen setzen sich für Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ein. Das prägt ihren pädagogischen Alltag, das Mit-einander von Mitarbeitenden, Kindern und Eltern und den Umgang mit endlichen Ressourcen.

 

  Teil der Kirchengemeinde

 

Die Kindertageseinrichtungen sind Teil der evangelischen Kirche, ins besondere  ihrer Kirchengemeinde. Die Kinder und Eltern erleben unsere Gemeinden als diakonische, verkündigende, kommunikative und feiernde Gemeinde. Leitung und Mitarbeitende zeichnen sich durch eine fachliche Kompetenz mit einer christlichen Grundhaltung aus.

 

  Teil des Gemeinwesens

 

Unsere Kindertageseinrichtungen sind Teil des Gemeinwesens, in dem Kinder und Erwachsene gemeinsam leben und lernen. Der Träger fördert ihre  Vernetzung mit allen für sie relevanten Arbeitsbereichen.

 

  Qualitätsmanagement

 

Der Träger verantwortet das Qualitätsmanagement, deren Qualitätsentwicklung und -sicherung. Er unterstützt eine qualitativ gute Arbeit durch Fachberatung, die den Träger und die Kindertageseinrichtungen  berät und unterstützt.

 

 

Zu 2: Das Leitbild der Tageseinrichtung:

 

 

Die EMMAUS Geschichte: Nachdem Jesus gestorben ist, gehen zwei seiner Jünger zurück in die Stadt EMMAUS. Auf dem Weg dorthin begleitet sie ein fremder Mann. Aber sie merken, da ist einer, der hört zu. Vertrauensvoll erzählen sie ihm von ihren Hoffnungen, von ihren Ängsten, ihrem Kummer und ihren Zweifeln. Dieser Mann hört sich alles an und erklärt ihnen dann, was in den heiligen Schriften steht. Die Jünger spüren die Lebendigkeit seiner Worte. In EMMAUS laden sie ihn zum Essen ein und dort erkennen sie ihn, als er das Brot bricht. Ihr Begleiter war Jesus. Sie sind voller Freude. Aufgeregt erzählen sie die frohe Botschaft ihren Freunden. Und auch dort erscheint Jesus. Die Jünger sind wieder voller Hoffnung und frischen Mutes.

Wie Jesus in dieser Geschichte für seine Freunde, so sind wir für die Kinder da. Die Kinder kommen aus verschiedenen Lebenssituationen in unsere Einrichtung. Jedes Kind wird so angenommen wie es ist. Seine Wünsche, Ängste, Hoffnungen usw. werden ernst genommen. Nicht nur die der Kinder, sondern auch die aller Menschen, die mit unserer Einrichtung zu tun haben, so auch Eltern und Mitarbeiter. Wir begleiten diese Menschen ein Stück ihres Weges und hoffen, dass sie in unserer Einrichtung Stärke, Mut und Freude finden.

 

Um dieses große Ziel zu erreichen, gehen wir folgenden Weg:

Wir respektieren die Individualität eines jeden Menschen.

 Jeder Mensch darf so sein wie er ist. Anderen Kulturen und Religionen stehen wir offen gegenüber und greifen dies bei Bedarf auf. Die Meinung des Anderen wird respektiert. In einer offenen, ehrlichen Atmosphäre kann über alles gesprochen werden.

Wir ermöglichen ganzheitliches Lernen.

 Die Kinder sollen das Leben durch alle ihre Sinne begreifen und kennen lernen. Nur so kann man das Leben auch verstehen und lieben lernen. Darum bieten wir die verschiedensten Materialien und Möglichkeiten zum Entdecken und Erleben an.

Wir schaffen eine vertrauensvolle Atmosphäre.

Wichtig ist uns, dass man Gefühle erleben, zulassen, erkennen und ausdrücken darf. Das geht nur in einer vertrauensvollen Atmosphäre und, indem wir den Kindern auch unsere Gefühle zeigen und wie wir damit umgehen. Jeder soll das Gefühl haben, willkommen zu sein. Als eigenständige Person angenommen zu werden, schafft eine Grundlage für späteres Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und die Übernahme von Verantwortung.

 

Wir bieten offene Strukturen.

 

Durch die offene Struktur unserer Einrichtung führen wir die Kinder behutsam dahin, für sich selbst zu entscheiden. Es begleitet uns das Zitat von Maria Montessori: „Hilf mir, es selbst zu tun.“ Die Kinder wählen, wo, was und mit wem sie spielen möchten. Sie entscheiden selbst, wann sie Hunger verspüren und mit wem sie frühstücken möchten, oder ob ihnen das Spiel wichtiger ist. Die Kinder wählen, welche Angebote sie nutzen möchten. Sie sind an der Aufstellung von Regeln, die das Zusammenleben vieler Menschen nötig macht, beteiligt. Ebenso lernen sie, die Verantwortung für ihre Entscheidungen zu tragen. In Konfliktsituationen stehen wir den Kindern, wenn es notwendig ist, hilfreich zur Seite. Wir übernehmen jedoch nicht die Konfliktlösung, sondern bieten Raum und Zeit und das sichere Gefühl, wir sind nicht allein, so dass die Kinder selbst einen Weg aus ihrem Konflikt finden können.

Wir pflegen christliche Werte und Grundlagen des Glaubens.

Die Kinder erfahren in unserer Einrichtung durch biblische Geschichten, das Feiern der christlichen Feste und durch das gemeinsame Leben etwas von Gottes Liebe, von Jesus und was zum Christ sein dazu gehört. Die biblischen Geschichten sollen zum Austausch ermutigen und helfen, Lebenssituationen zu erkennen und zu bewältigen. Der wertschätzende Umgang des Teams untereinander hat Vorbildfunktion für die Kinder und Eltern und wird aus diesem Grunde von uns gepflegt und immer wieder reflektiert.

Eltern und Kinder sollen eine verlässliche und glaubwürdige Annahme erfahren. Durch Gottesdienste und der Beteiligung an Gemeindefesten werden Kontaktmöglichkeiten zur Gemeinde geschaffen.

 

 Unser Konzept

 

Unser Konzept richtet sich nach dem Situationsorientiertem Ansatz, in dem Elemente aus der offenen Arbeit mit einfließen. Es leitet uns der Satz: “Hilf mir es selbst zu tun“( Maria Montessori). Die Bildung der Kinder erfolgt in allen Bildungsbereichen (Bewegung; Körper, Gesundheit und Ernährung; Sprache und Kommunikation; soziale, kulturelle und interkulturelle Bildung; Musisch- ästhetische Bildung; Religion und Ethik; Mathematische Bildung; Naturwissenschaftlich- technische Bildung; Ökologische Bildung; Medien) durch:

- Bindung und Beziehung zu den Kollegen / Kolleginnen 

- vorbereitete Räume

- spontane und gezielte Beobachtungen

- entwicklungsentsprechendes und bedürfnisorientiertes Material

- Individuelle Begleitung von Selbstbildungsprozessen und das Aufgreifen von kindlichen Bedürfnissen

- themenorientierten und auf den Entwicklungsstand angemessenen orientierten Aktionen 

- einen gelebten und reflektierten sowie wertschätzenden Umgang miteinander

- Zeit für ‘Freispiel’ ohne viele Unterbrechungen und einen strukturierten Tagesablauf

 

Tagesablauf 

 

7.00 – 9.00 Uhr Bringephase, 1. Freispielphase, freies Frühstück

9.00 – 9.15 Uhr Morgenkreis

9.15 – 10.30 Uhr freies Frühstück, 2. Freispielphase 

10.30 – 12.00 Uhr Angebote, Abschlusskreise, Freispiel im Außenbereich

12.00 – 12.30 Uhr Abholphase (25 Std.)

12.00 – 12.30 Uhr Mittagessen der „Kleinen“

12.30 – 13.00 Uhr Mittagessen

13.00 – 14.00 Uhr Übermittagsbetreuung/ Ruhephase

13.45 - 14.00  Uhr Abholphase (35 Std.), gleitende Abholzeit (45 Std.)

14:00 Uhr Freitags Ende

15.00 Uhr Nachmittags – Snack

16.30 Uhr Ende

 

Räumliche Gegebenheiten

Der Eingangsbereich ist durch eine christliche Gestaltung gekennzeichnet. Neben einer biblischen Fenstergestaltung findet man das Leitbild der Evangelischen Kindergartengemeinschaft sowie allgemein wechselnde Raumgestaltungen zu christlichen  Festen und biblischen Geschichten.

Zur Orientierung befinden sich ein mit den Gruppenfarben gekennzeichneter Wegweiser zu den einzelnen Gruppen, sowie eine Personaltafel mit allen Mitarbeitern.

Unsere Kindertageseinrichtung beinhaltet 3 Gruppenräume, einer davon mit  Nebenraum für die 2-3 jährigen, 1 Schlafraum für die U3 Kinder, 1 Bewegungsraum, 1 Essensbereich, 4 Waschräume jeweils neben den Gruppenräumen.

Zur Unterbringung des Eigentums der Kinder gibt es in der Garderobe einen Haken mit Pantoffelbeutel, Beutel für Wechselkleidung, Windel- und Schlafboxen für U3 Kinder. In den Gruppen befinden sich die Portfolios der Kinder.

Die Außenkammer dient als Mitarbeiterraum und bietet Rückzug für ungestörte Arbeitsabläufe, zudem kann dieser von den Eltern als Rückzugsmöglichkeit genutzt werden z. B. bei der Eingewöhnung. Ebenso steht den Eltern im Eingangsbereich eine Sitzecke zur Verfügung, die für Gespräche genutzt werden kann.

Unsere Einrichtung verfügt über die Gruppenformen I und III. Die Raum-Struktur besteht aus unterschiedlichen Schwerpunktbereichen. Diese sind auf drei Räume aufgeteilt.

 

Schwerpunktbereiche

 

- Bauen und Konstruieren

- Rollenspiel jeweils in einem Gruppenraum

- Kreatives Gestalten

- Experimentieren

- Entspannen Alternativangebote nach Bedarf 

- Bewegung in den Gruppenräumen

- Naturerfahrungen

- Wechselnde Angebotsecken im Flurbereich sowie in den Gruppen

Somit haben die Kinder die Möglichkeit durch vielfache Anreize unterschiedliche Erfahrungen zu sammeln und sich ganzheitlich und individuell zu entwickeln.

Die Kinder können sich selbständig entscheiden, wann? mit wem? wo? und 

was? sie spielen möchten oder an unterschiedlichen Aktionen teilnehmen. Ausnahme sind die festen Gruppen z. B.: ‚Große Gruppe‘, Zahlenland.

Kinder, die von ihrem Entwicklungsstand her nicht in der Lage sind mit so viel 

Offenheit’ umzugehen, werden nach unseren Möglichkeiten begleitet und finden in ‘Ihrem’ oder einem selbst gewählten Gruppenraum Alternativangebote. Hierbei sehen wir die Möglichkeit der Alternativangebote im Gruppenraum als Orientierungshilfe. Somit können die Kinder eine Bezugsperson, die Kinder der Gruppe und die Möglichkeiten einer Gruppe kennen lernen. 

Durch unsere individuellen Eingewöhnungsmethoden werden zu aller erst eine Bezugs- und Vertrauensebenen geschaffen, in der das Kind später auch ohne Eltern agieren kann. Die U3 Kinder werden je nach Entwicklungsstand langsam an das ‚Offene Konzept‘ heran geführt und bei der Neuaufnahme  im folgenden Jahr auf die Gruppen aufgeteilt.

Zudem lernen sie von Anfang an mit allen anderen Kindern das gleitende Frühstück im Frühstückscafe´ kennen. 

Die Beobachtung und Begleitung im ‘Freispiel’ ist die wichtigste Aufgabe

der Mitarbeiter. Begleitung bedeutet für uns, die Kinder materiell, inhaltlich und 

verbal so zu unterstützen, dass Sie ihre Belange alleine lösen können. Das kann 

der Aufbau der Bewegungsbaustelle oder das Lösen eines Konfliktes sein. 

Vorbereitet für das Freispiel zu sein bedeutet für uns auch, Sachinformationen 

zu den aktuellen Themen der Kinder einzuholen. 

Angebote während des Freispiels können sich an verschiedenen Ansätzen orientieren, z.B. Beobachtungen von Interessen und Bedürfnissen der Kinder, Aufgreifen von Themen aus Kultur, Umwelt und des Kirchenjahreskreises. 

 

Das ‘offene Konzept’ macht für uns einen intensiven Austausch und eine 

ständige Reflexion der KollegInnen untereinander notwendig. Nur so kann die 

Persönlichkeit eines jeden Kindes objektiver wahrgenommen werden. Wir 

pflegen einen wertschätzenden Umgang mit allen Menschen in unserer 

Einrichtung. Dies wirkt sich auch positiv auf das Verhältnis zu Träger, Eltern, und 

Mitarbeitern aus. 

 

Für die Kinder sind Gesprächsrunden eine wichtige Erfahrungsebene, um zu lernen, Gefühle und Erfahrungen äußern zu dürfen und damit ernst genommen zu werden. Der tägliche Umgang miteinander vertieft diese Erfahrungen.

 

Für die Eltern spiegelt sich unsere ‘offene Haltung’ in den Anmeldegesprächen, der 

Eingewöhnungsphase, den Elternbefragungen und den Angeboten für Eltern sowie Eltern-Kind-Aktionen.

Da die Kinder auch Zeit und Raum alleine bestimmen, gibt es folgende Absprachen:

- In der Bringphase bekommen die Kinder durch unsere Angebotstafel im Flur bereits einen Überblick über die stattfindenden Tagesangebote. Im Morgenkreis um 9.00 Uhr werden diese dann noch besprochen. Entweder können die Kinder sich frei entscheiden oder es werden Kinder gezielt angesprochen.

- Ein roter Punkt bedeutet: “Hier kannst Du zur Zeit nicht rein!“

- „Die letzte Möglichkeit zum Frühstück“ wird in jeder Gruppe durch die 

Mitarbeiter angekündigt.

- Das Freispiel im Bewegungsraum ist auf die Zeit zwischen 9.15 Uhr und 

10:30 Uhr beschränkt.

- Die Kinder sollen sich beim Verlassen der Gruppe immer abmelden und sagen, wo sie hin gehen.

 

Personal / Qualifikation

 

Wir haben 8 Erzieher/innen beschäftigt. Davon 

- einen männlichen Erzieher / Motopäde 

- eine Erzieherin /Entspannungspädagogin

- eine Erzieherin / Zusatzqualifikation Psychomotorik‘

- eine Erzieherin /„Integrations-und Inklusionsfachkraft“ 

Außerdem unterstützen uns 2 Kinderpflegerinnen. Davon

- eine in der Weiterbildung zur Erzieherin

Alle Mitarbeitenden beschließen am Jahresanfang gemeinsam den Fortbildungsplan. (F2.3.4)

 

Angebote für Eltern

Im laufenden Kindergartenjahr haben die Eltern verschiedene Möglichkeiten Informationen über die Kita- Arbeit zu erhalten, sich an der Mithilfe und Mitgestaltung zu beteiligen sowie sich mit Eltern oder MitarbeiterInnen auszutauschen.  Dies geschieht unter andrem durch:  

- Konzeptionelle/ Pädagogische Elternabende

- Elternversammlungen 

- Thematische Elternabende

- Informationselternabend für die neuen Eltern

- Elterngespräche 

- Beratungsgespräche

- Hospitation an einem Vormittag in der Einrichtung

- Eltern- Kind Nachmittage (z.B. Laternenbasteln oder Spielenachmittag)

- Gemeinsames Gestalten von Festen (z.B. Sommerfest, Laternenfest, Weihnachtsfeier)

- Mithilfe bei besonderen Aktionen in der Einrichtung (z.B. Gartentag, Streichen der Räume, …)

- Regelmäßige Treffen zwischen Leiterin und Elternrat zum Informationsaustausch

- Elterncafe oder Elternfrühstück nach Bedarf

- Rat der Tageseinrichtung

 

Transparenz der pädagogischen Arbeit für Eltern

 

Die organisatorische Jahresplanung findet halbjährlich (zu Beginn des Kindergartenjahres/ zu Beginn des Kalenderjahres) durch Planung und Festlegung von Terminen mit dem Team der Einrichtung statt. 

Zusätzlich wird wöchentlich die Planung für die pädagogische Arbeit  vom Team festgelegt. Dabei wird sich an der aktuellen Situation und den Bedürfnissen sowie Wünschen und Ideen der Kinder orientiert.

Infos über die pädagogische Arbeit erhalten die Eltern an der Infotafel im Flur, an der Angebotstafel, an den jeweiligen Gruppentüren, dem Elternbrief und den Portfolios ihrer Kinder.

Es wird ein Halbjährlicher-Terminkalender für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sowie Eltern erstellt.

Elternwünsche

Die Umsetzung von Elternwünschen wird angestrebt, wenn sie nicht dem päd. Konzept wiedersprechen und wenn sie organisatorisch realisierbar sind.

 

Elterngespräche

 

o Es findet jährliche pro Kind ein Entwicklungsgespräch statt. Die Termine entnehmen die Eltern aus den Jahreskalendern, dem Elternbrief, einem Aushang (wer hat wann, mit welcher ErzieherIn das Gespräch?!) sowie einem persönlichen Anschreiben. 

o Termine zur Beratung oder anderen wichtigen Themen können jederzeit vereinbart werden.

o Für Tür-und Angelgespräche stehen wir täglich zur Verfügung, soweit dieses organisatorisch umzusetzen ist.

o Für Fragen stehen den Eltern verschiedene Ansprechpartner zur Verfügung:

Leiterin, Erzieherin, Ergänzungskraft, Elternrat. 

o Für Beschwerden steht ein Briefkasten im Eingangsbereich zur Verfügung. Jede Beschwerde wird schriftlich notiert. Je nach Beschwerde wird das Thema teamintern, im Gespräch mit den Beteiligten oder im Rat der Tageseinrichtung behandelt. 

Ferienzeiten

In den Sommerferien wird die Einrichtung für drei Wochen geschlossen. Hier wechselseitig mit der ersten und zweiten Ferienhälfte.

Nach Ostermontag ist die Einrichtung für vier Tage geschlossen.

Zwischen Weihnachten und Neujahr bleibt die Einrichtung ebenfalls geschlossen.

Weiter flexible Schließungstage (max. 25) werden mit dem Elternrat abgestimmt

 

 

Inklusion / Integration

 

§ 1 Absatz 1 SGB VIII siehe auch § 13 Abs. 2 KiBiz

„Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlich und Gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“

Alle Kinder (inklusive Kinder mit Behinderung, Kinder, die von Behinderung bedroht sind sowie Kinder mit Migrations- und Fluchthintergrund, als auch Kinder anderer Religionen und Kulturen) erfahren gemeinsame Bildung, Erziehung und Betreuung.

Das gemeinsame Lernen und Zusammenleben der Kinder aus verschiedenen Lebenssituationen in unserer Einrichtung ist vorurteilsbewusst und für uns eine Selbstverständlichkeit. Die Bedarfslage aller Kinder wird berücksichtigt. So lassen wir auch  Familien mit besonderem psychosozialem oder wirtschaftlichem Hintergrund die Unterstützung zukommen, die benötigt wird und von uns zu leisten ist, bei Bedarf in Abstimmung mit Kooperationspartnern.

Wir versuchen mit unseren Ressourcen  räumlich, strukturell, materiell und personell uns darauf aus zurichten, so dass sich jedes Kind entsprechend seinen individuellen Möglichkeiten entwickeln kann. 

 

Gender

 

In unserer Kindertageseinrichtung leben wir eine Pädagogik, die darauf sensibilisiert ist das geschlechtliche Rollenerwartungen nicht benachteiligend und diskriminierend sind. Jedes Kind erfährt, dass Jungen und Mädchen alle Erfahrungsfelder in gleicher Weise offen stehen und das eingrenzende Geschlechtsrollenmuster überwunden werden können.

Wir verfolgen folgende Maßnahmen um die geschlechtstypischen Beschränkungen zu überschreiten:

 

- Haltung / Reflexion

- Spielmaterial / Raumgestaltung

- Kleidung

- Beschäftigung eines männlichen Mitarbeiters 

- Bewusstmachung der eigenen Rollenklischees in Teamsitzungen

- Einbeziehung von Vätern bei Veranstaltungen und Elterngesprächen

 

 

Unsere Ziele

 

Bildung der Individualität und der Persönlichkeitsentwicklung

o Wir unterstützen die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder.

Die Kinder werden nach Interessen, individuellem Bedarf, Alter und Entwicklungsstand begleitet.

Die Meinung des Einzelnen wird respektiert.

Die Kinder dürfen ihre Gefühle zeigen, z.B. Ärger, Traurigkeit und Freude. 

Sie lernen auch andere Kinder zu akzeptieren und zu respektieren.

o Wir gehen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse, Gewohnheiten und Neigungen der Kinder schon beginnend mit der Eingewöhnungsphase ein.

o Wir geben den Kindern die Möglichkeit, viele Entscheidungen selbst zu treffen und die Konsequenzen zu erleben.

Schaffen einer wohltuenden Atmosphäre

o Durch die gemeinsame Gestaltung der Räume mit den Kindern.

o Durch den Aufbau einer Vertrauensbasis in der gesamten Einrichtung. Die Kinder lernen: „Auf die kann ich mich verlassen...“ „..die halten ihr Wort.“ Es wird nichts als ‚Kleinigkeit oder Unwichtig’ abgetan. Dadurch bauen die Kinder Vertrauen auf und zeigen ihre Gefühle.

o Pflegen einer vertrauensvollen, wertschätzenden Teamkultur, die sich positiv auf Eltern und Kinder auswirkt.

o Kinder und Eltern dürfen ihre Gefühle, Meinungen, Ärger u. ä. äußern. Sie werden immer respektvoll und freundlich behandelt. Sie sollen nach der Kindergartenzeit sagen können: “Ich bin denen wichtig gewesen!“ 

Schaffen von offenen Strukturen

o Wir sind offen in der Gestaltung und Nutzung unserer Räume (Flure werden mit einbezogen, Schwerpunkte geschaffen,…). Dadurch stärken wir die Kinder in ihrer Entscheidungsfreiheit. Sie entscheiden selbständig, wo und mit wem Sie wann spielen möchten.

o Durch die offene Gestaltung des Freispiels und des Frühstücks stärken wir die Kinder in ihrer Eigenverantwortung und Selbständigkeit.

Sie lernen, Entscheidungen zu fällen und mit den Konsequenzen zu leben. Wir unterstützen die Kinder in ihrem Handeln, um Sie zu einem selbständig denkenden Menschen zu erziehen.

o Wir sind offen für die Bedürfnisse der Kinder, d.h. wir beobachten sie, erkennen ihre Bedürfnisse und unterstützen und begleiten sie.

o Wir haben ein ‚offenes Ohr’ für die Belange der Eltern (Türdienst, Elternabfrage, Angebote für Eltern, Elterngespräche) und fördern so ein konstruktives Miteinander.

o Wir bieten regelmäßige Elternbefragungen, um die Angebote auf den jeweiligen Bedarf der Eltern abzustimmen (Betreuungszeiten).

 

 

Bildung durch ganzheitliches Lernen

 

Durch unterschiedliche Anreize und die Vielfalt in den Angeboten unterstützen wir die Entwicklung in den 10 Bildungsbereichen: 

 Sprache; Kommunikation

Wir pflegen eine wertschätzende Kommunikationskultur mit den Team, den Kindern sowie den Eltern. 

Zur alltagsintegrierten Sprachbildung gehören für uns…

o … das Mitteilen von eigener Meinung und Gefühlen z. B. im Morgenkreis, im Rollenspiel, ...

o … ein vielfältiges Angebot an Bilder- und Sachbüchern.

o … ein breites Angebot an Sing-, Finger- und Kreisspielen.

o … die Möglichkeit den Zugang zur Schrift zu finden z. B. den Laptop in der Gruppe, Plakate mit dem Alphabet; Stempel, …

o … die Verständigung über Symbole kennenzulernen z. B. die Magnettafel im Flur.

o … die Begleitung der Kinder durch sprachliche Erläuterungen, Nachfragen, Informationen und Hinweisen zu gewährleisten in allen Interaktionen z.B. durch das Schaffen von Erlebniserweiterungen im Freispiel oder gezielten Angeboten in den Bildungsbereichen, in Essenssituationen, bei Konfliktlösungen, im Rollenspiel, …

o Auseinandersetzung mit der Sprache in Form von  altersentsprechenden Spielmaterialen

 

 Bewegung

 

Durch unser Raumprogramm (eigener Bewegungsraum) und das große Außengelände können wir die natürliche Bewegungsfreude der Kinder unterstützen. Den Kindern sowohl Spannung und Bewegung als auch Entspannung anzubieten. Dies wird durch die Zusatzausbildung von zwei Mitarbeitenden (Entspannungspädagogin, Motopäde) gewährleistet.

o Im Bewegungsraum werden die klassischen Sportgeräte (Sprossenwand, Turnbank, dicke Matten, …) gezielt eingesetzt. Sie werden auch mit Alltagsmaterialien (Kartons, Luftballons, Regenschirme, Eierpappen, …) kombiniert, um den Kindern neue Spielanreize zu schaffen.

o Das Außengelände bietet sowohl klassische Geräte (Sandkasten, Rutsche, Schaukel, Seilegarten, …) als auch bewegtes, veränderbares Spielmaterial (große Äste, Reifen, Getränkekisten, Pflastersteine, …). 

Ebenso gibt es Rückzugmöglichkeiten in Büschen, in der Höhle hinter der Tanne, in der Tunnelröhre im Klettergerüst, im Tipizelt.

Auf der gepflasterten Fläche kann man mit dem eigenen oder den vorhandenen Fahrzeuge seine Geschicklichkeit üben.

o In den Gruppenräumen dürfen die Kinder Materialien fremd verwenden, um ‚in Bewegung zu kommen‘. Z. B. wird mit Stühlen ein Bus gebaut und die Sitzkissen auf der Fensterbank werden in eine Höhle verwandelt.

o Durch die Möglichkeit des offenen Raumkonzeptes können die Kinder die Bereiche je nach Bewegungsdrang eigenständig wechseln.

Uns ist bewusst, dass die Bewegung mit allen Bildungsbereichen verknüpft ist. Darum unterstützen wir die Kinder auch dabei Fehler machen zu dürfen, um konstruktiv Probleme lösen zu lernen.

 

 Mathematische Bildung

 

Material zur Mathematischen Bildung wie Mengen (z. B. Sortierkasten mit Knöpfen, Muggelsteinen, Bohnen,…), Formen, Zahlen, Punktbilder, Zeitsymbole (z. B. Uhr, Kalender, …), Spiegel u. v. m. finden wir in der gesamten Einrichtung. 

Wenn Kinder sich mit diesen Materialien beschäftigen werden wir ihnen durch zusätzliches Material (Waagen, Zollstock, Sanduhren, o. ä.) ermöglichen sich damit auseinanderzusetzen. 

Die ‚Zahlenlandgruppen‘ verknüpfen diese Erfahrungen noch mit Sprache, Natur und Umweltthemen. Die Kinder machen hier auch ihre Erfahrung mit Regelmäßigkeit und Wiederholung.

Auch das regelmäßige decken der Mittagstische ermöglicht den Kindern sich mit der Mathematik auseinander zu setzen.

 

 Körper, Gesundheit und Ernährung

 

Vielfältige Sinneserfahrungen sollen den Kindern dazu verhelfen ein positives Körpergefühl zu entwickeln. Hierzu bieten wir:

o Möglichkeit der Entspannung auf Matratzen; Igelbälle zum massieren

o Unterschiedliche Bodenbeläge speziell im U3 Bereich

o Bewusstes riechen und schmecken bei den Mahlzeiten

o Ernten und verzehren des Gemüses aus unserem Hochbeet 

o Wechsel der Materialien in den Gruppen

o Viele gezielte Angebote im Bewegungsbereich zur Körperwahrnehmung

o Gezielte Entspannungs- und Stilleübungen (Mandalas legen, Meditationen, Fantasiereisen usw.)

o Ein achtsamer und wertschätzender Umgang wird gelebt

o Hygiene und Sauberkeitserziehung (wickeln, vor dem Essen oder vor hauswirtschaftliche Aktivitäten sowie nach dem Toilettengang Hände waschen…)

Verantwortung übernehmen und selbständig agieren zu können sind für uns Grundvoraussetzungen für die Förderung von Selbständigkeit und Eigenkompetenz.

 

o Die Kinder wissen wo sie Kühlkissen und die notwendigen Hüllen finden und nutzen diese auch. (ganzheitliche präventive Gesundheitsbildung)

o Taschentücher haben ihren festen Ort im Flur und in den Gruppen 

o Die Kinder dürfen entscheiden wann und mit wem sie frühstücken.

o Die Kinder wissen, wo sie in der Küche volle Flaschen mit Wasser und benötigtes Geschirr finden. Sie werden angehalten für alle Kinder nachzufüllen.

o Am Mittagstisch wird selbst aufgefüllt und  entschieden was ich esse.

o Die Tische werden von den Kindern abgeräumt und abgewischt.

o Den anderen am Tisch die Wasserflasche und die Schüsseln anreichen wird immer wieder geübt.

o Gesunde Ernährung ist immer wieder Gesprächsthema. Daraus hat sich im Frühstücksbereich die Ernährungspyramide entwickelt.

 

 Sozial, kulturelle und interkulturelle Bildung

 

Neugier, Vertrauen, Geduld, Empathie, Gemeinschaft, Inklusion/Integration – Begriffe, die wir in unserer Einrichtung vom Erstkontakt mit den Familien pflegen.

o Das ‚Berliner-Eingewöhnungsmodell‘ wird bei allen U3 Kindern eingesetzt und bei den Kindern, bei denen sich der Bedarf im Anmeldegespräch oder beim Spielnachmittag abzeichnet.

o Regeln werden gemeinsam mit den Kindern erarbeitet.

o Die Entwicklung des Sozialverhaltens und des Selbstwertgefühls wird durch einen wertschätzenden Umgang miteinander (siehe ‚christliche Werte’) gefördert. Streitigkeiten zwischen den Kindern sollen möglichst von den Kindern selbst friedlich gelöst werden. Fragen werden immer beantwortet und Hilfen angeboten.

o Kinder dürfen ‚nein‘ sagen, wenn es um persönliche Abgrenzung geht. 

o „Hilf mir es selbst zu tun“ gilt für alle Bereiche. Methodisch wird dies unterstützt durch die Nachfrage „Was brauchst du, um es alleine zu schaffen?“ oder „Wer könnte dir dabei helfen?“ 

o Im Rollenspielbereich findet das Kind die unterschiedlichsten Möglichkeit um sich auszudrücken und in Rollen zu schlüpfen.

o Über Garten- und Putzaktionen werden die Eltern beteiligt und soziale Kontakte zwischen den Familien gefördert. Ebenso durch gemeinsame Aktivitäten wie unsere Weihnachtsfeier, verschiedene Gottesdienste oder Sommer- und Gemeindefeste.

o Kinder mit erhöhtem Förderbedarf werden individuell unterstützt und integriert.

o Anderen Kulturen, Einstellungen und Lebensweisen begegnen wir mit Offenheit und Akzeptanz

o Erlebniserweiterung der ‚Großen‘ durch Ausflüge (Feuerwehr, Einkauf auf dem Markt, Kinderkonzert)  

 

 Musisch-ästhetische Bildung

 

Sie bezieht sich nicht nur auf den Einsatz von Instrumenten. Die Kinder können sich auch mit Alltagsmaterialien einen Geräusch- und klangvollen Alltag gestalten.

Singen, musizieren, das Sprechen von Versen, das Rhythmus klatschen und das Vorlesen aus Büchern gehören zum täglichen Selbstverständnis.

Durch den strukturierten Tagesablauf und den zwei Freispielphasen gibt es viele Gelegenheit für freie, sinnanregende Tätigkeiten und dem Experimentieren ohne ‚fertiges Produkt‘. Durch wechselnde oder erweiternde Materialien bekommen die Kinder neue Impulse, um ihre Fantasie und Kreativität weiterzuentwickeln.

Entstandene Kunstwerke werden wertgeschätzt durch Aushänge und in den Portfoliomappen.

 

 Naturwissenschaftlich-technische Bildung

 

Wir verstehen uns als Bildungsbegleiter, die sich auf den Forscherdrang der Kinder einlassen und mit Ihnen entdecken und lernen. Experimente mit den Elementen Erde, Wasser, Feuer und Luft werden von uns aufgegriffen und weiterentwickelt. 

o Unsere Waldtage bieten den Kindern neben der freien Bewegung eine Vielzahl an Naturerlebnissen (Erkunden der Tier- und Pflanzenwelt) 

o Durch das Anpflanzen von Blumen in unseren Blumenkästen sowie durch den Anbau von eigenen Kräutern und Gemüse sammeln die Kinder Erfahrungen zu Wachstumsphasen und Pflege.

o Durch das forschende Lernen mit den im Außenbereich oder sich in den Gruppen befindenden Materialien (Steine, Holz, Pflanzen, Metalle, Kunststoff, Papier…) setzen sich die Kinder mit physikalischen Kräften wie Fliehkraft, Erdanziehungskraft, Elektrizität oder Magnetismus auseinander. Hier wird beobachtet, experimentiert, sich ausgetauscht und durch das Erkennen von Zusammenhängen ein Bild der Welt erschlossen. Die Kinder haben z.B. Zugriff auf Lupen, Lupengläser, Terrarien usw., die sie zur Unterstützung ihrer Entdeckungen benötigen. 

o Gezielte Begleitung vertieft die Erfahrungserlebnisse und Prozesse der Kinder.    

 

 Religion und Ethik

 

Wir geben christliche Werte und Grundlagen des Glaubens  weiter. Dazu gehören: 

• die Würde des Menschen

• die Wertschätzung des Anderen

• Bewahrung der Schöpfung 

• Vertrauen, Mut und Offenheit Anderen gegenüber

o Die regelmäßigen biblischen Geschichten von Pastor Loer oder den Mitarbeitern vermitteln den Kindern Orientierungshilfen zur Sinnfindung und Lebensgestaltung.

o Kinder erleben bei uns, dass jeder Mensch gleich wichtig ist, egal welche Nationalität oder welche Religion oder welche Konfession er hat.

o Wir feiern christliche Feste im Jahreskreis und gestalten mit den Kindern Familiengottesdienste

o Gebete sind rituelle Bestandteile von Morgenkreis und gemeinsame Mahlzeiten.

 

 Ökologische Bildung

 

Wir vermitteln den Kindern Umweltwissen und unterstützen sie im rücksichtsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen.

o Durch das Anpflanzen von Gemüse und Kräutern in unseren Beeten erleben die Kinder neben der Nachhaltigkeit auch dass sie eigenständig etwas Nutzbares und Wichtiges schaffen können. 

o Während unserer Waldtage erleben die Kinder einen achtsamen Umgang mit der Natur. Sie entwickeln ein Verantwortungsbewusstsein für die Tier- und Pflanzenwelt. Sachbücher werden entsprechend der aktuellen Themen zur Verfügung gestellt. 

o Die Mülltrennung ist wichtiger Bestandteil unserer Arbeit. Die Kinder trennen beim Frühstück ihre Jogurtbecher und Restmüll selbstständig. Die Trennung von Biomüll ist gerade in der Entwicklung.

o Die Familien werden von uns aufgefordert das Frühstück ihrer Kinder in wiederverwertbaren Verpackungen mitzugeben. Auf Trinkpäckchen und andere vorverpackte Nahrungsmittel soll verzichtet werden. So lernen die Kinder einen ressourcenorientierten Umgang mit der Umwelt. Auf Festen und Feiern wird nach Möglichkeit auf viel Verpackungen und Plastik- Geschirr verzichtet.

o Beim Zähneputzen nutzen die Kinder Zahnputzbecher, damit das Wasser sparsam genutzt werden kann.

o Bei Ausflügen mit den Kindern wird anfallender Müll gesammelt und in den dafür vorgesehenen Mülleimer entsorgt.

 

 Medien

 

Die Kinder erwerben bei uns Medienkompetenz durch verschiedene technische Geräte:

o PC für Kinder

Das Einrichten eines PC Tisches ergab sich durch ‚Nachahmung‘ der Kinder, bedingt durch unsere Fotodokumentationen.

Ein Mal- und Schreibprogramm kommen zum Einsatz. Die Zeit wird durch einen Wecker bestimmt.

o Digitalkameras

Kinder haben oft den Wunsch entstandene ‚Kunstwerke‘ im Bild festzuhalten.

Durch diese Erfahrung kommt die Digitalkamera auch in verschiedenen Projekten oder bei Angeboten zum Einsatz. Hier halten wir oder die Kinder Prozesse fest.

o Kassettenrekorder / CD Spieler

Dieses Medium kommt zum Hören von Geschichten und Musik; aber auch zum Aufnehmen von eigenen Geräuschen oder Geschichten, sowie geplante Tanzangebote von den Kindern o. ä. zum Einsatz. 

 

Qualitätssicherung

 

Die Qualitätssicherung in unserer Einrichtung orientiert sich an dem BETA-Gütesiegel.

 

Evaluation

 

Im Rahmen des Qm- Prozesses finden regelmäßige Teamsitzungen zur Reflexion und Evaluation der pädagogischen Bildungs- und Betreuungsarbeit statt.

 

 

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