Aktuelles

 

Ungenutzte Grünflächen verwandeln sich in ein Insektenparadies

 

So übertitelte die WAZ ihren Bericht über das Blühwiesenfest der Ev. Kirchengemeinde Weitmar-Mark in Bochum. Mit den Blühwiesen war es damals, am 10. Juni, ehrlich gesagt noch nicht so weit her. Wohl öffneten sich erste kleine Blüten, aber niemand hatte wohl eine Vorstellung davon, was sich für ein Wunderwerk da tatsächlich noch entfalten sollte. Nun, zwei Wochen später, sind nicht nur die Farbenpracht und Vielgestaltigkeit der Blüten zu bestaunen, tatsächlich sind auch die verschiedensten Arten von Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und anderen Insekten zu beobachten. Es macht glücklich, sich an einem schönen Sommertag einfach mal daneben zu setzen, das Treiben zu verfolgen, dem Gesumme und Gebrumme zu lauschen. Die Blühwiesen sprechen für sich.

Sie retten nicht die Welt, auch nicht die Insekten – sie sind aber ein Zeichen dafür, dass wir etwas für unsere Um- und Mitwelt tun können, wenn wir ein Stück unseres Balkons oder Gartens oder sonstiger zur Verfügung stehender Flächen so gestalten, das es schön ist und gleichzeitig einen ökologischen Nutzen hat.

Wir brauchen einen Perspektivwechsel im Umgang mit der Natur. Nicht nur: Was können wir nehmen? Zunehmend wichtiger wird: Was können wir geben? Als Einzelne können wir die Politik in den Bereichen Bodennutzung, Landwirtschaft und Klima nicht beeinflussen. Aber wir können der Ohnmacht, die wir empfinden, etwas entgegensetzen. Wir können etwas tun, indem wir unser Einkaufsverhalten ändern, unser Mobilitätsverhalten überdenken und eben „eh-da“-Flächen zum Blühen bringen.

Wir sind übrigens nicht die einzigen Kirchengemeinden, die in Bochum Rasenflächen umgestaltet haben. Auch in den katholischen Kirchengemeinden Herz-Jesu Hamme und St. Nicolaus von Flühe sind aus Rasenflächen Wildblumenwiesen entstanden. Kirchengemeinden verfügen über Flächen, Netzwerke und Ressourcen, die sie für den Erhalt unserer natürlichen Umwelt einsetzen können. „Die Bewahrung der Schöpfung ist neben Frieden und Gerechtigkeit eine der Hauptaufgaben unserer Kirche“ sagte unser Superintendent Gerald Hagmann bei seinem Besuch des Blühwiesenfestes.

Wir hoffen, dass es auch auf kommunaler Ebene weitergeht. Marc Gräf, Bezirksbürgermeister in Bochum Südwest hat zugesagt, dieses Anliegen nach Kräften zu unterstützen.

Wie geht es mit unseren Blühwiesen weiter? Geplant ist, an einem Samstag-Vormittag im Oktober in einer gemeinschaftlichen Aktion mit vielen Helferinnen und Helfern weitere gartenpflegerische Arbeiten auszuführen, z.B. Blumenzwiebeln setzen, Sträucher umpflanzen, die Bäume in den Hecken frei schneiden, den Boden für die Vergrößerung der Blühflächen vorbereiten ... Wir würden uns sehr über ganz viel Hilfe freuen. Vielen Dank allen, die das Blühflächenprojekt unterstützen und mittragen!

H. Schmidt-Solty

 

Kontakt: schmidt-solty@online.de

 

Ökumenischer Gottesdienst zur Einschulung in der Heimkehrer-Dankeskirche

 

Donnerstag

06.09.

9 Uhr

10 Uhr

Neulingschule, P. Loer

Natorpschule, P. Loer

 

 

 

 

 

 

 Frauenabendkreis

Mittwoch, 05.09.

Sommerfest zum Thema „Freundschaften fürs Leben“


Frauenhilfe

Mittwoch, 15.00 – 17.00 Uhr

 22.08.       Wasser, Wein und wilde Tiere im südlichen Afrika,

 

                     Inge Rudowski

05.09.      Klön Nachmittag

19.09.       „Tulpen, Birken, Katze, Igel“ - Mitgeschöpfe bereichern unser Leben